Der letzte Bulli ist in Wolfsburg angekommen

Mit freundlicher Genehmigung der Autostadt GmbH Stadtbrücke

Pressemitteilung

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60 JAHRE VOLKSWAGEN DO BRASIL – NEUE
AUSSTELLUNG IM ZEITHAUS
Wolfsburg, 28. Oktober 2013 – Brasilien war das erste Land, in dem der Volkswagen Konzern einen Produktionsstandort außerhalb Deutschlands aufgebaut hat. In den vergangenen 60 Jahren wurden dort mehr als 20 Millionen Fahrzeuge produziert, darunter viele brasilianische Modelle wie der VW Gol, der VW Fox und der VW Brasilia. Anlässlich des Jubiläums zeigt die Autostadt in Wolfsburg im Erdgeschoss des ZeitHauses eine Ausstellung, welche die Entwicklung von Volkswagen in Brasilien nachzeichnet.
Im Mittelpunkt der Sonderschau stehen vier Modelle: Der VW Fusca, in Deutschland besser bekannt als „Käfer“, gehörte auch in Brasilien zum Lebensstil der Menschen und prägte das tägliche Straßenbild maßgeblich mit. Der weitverbreitetste Vertreter der brasilianischen
Eigenentwicklungen von Volkswagen ist der VW Gol. Der „Golf von Südamerika“ wurde 1980 eingeführt und eroberte schnell die Marktführerschaft, die er bis heute hält. Ausschließlich für den südamerikanischen Kontinent gebaut wurden beispielsweise die
sportlichen VW SP2, die wie alle anderen Fahrzeuge jeweils den Anforderungen des brasilianischen Marktes angepasst waren.

Im Bereich der Nutzfahrzeuge war vor allem der VW
T1 / T2 erfolgreich, der in seiner „Last Edition“ zu sehen ist. Diese weltweit allerletzte Version der zweifarbig lackierten Kombi-Sonderserie verfügt über zahlreiche exklusive Extras. Über ein speziell ausgelegtes Motorenpodest wird die mittlerweile in Brasilien gängige Total Flex-Technologie präsentiert, bei der Volkswagen im südamerikanischen Land Ersteinsetzer war. Mit dieser Technologie können Fahrzeuge mit Benzin und Ethanol in jeder beliebigen
Mischung betrieben werden.

Gemeinsam mit historischen Fotos, vertiefenden Informationen zu
technischen Besonderheiten und einem Stammbaum der Produktpalette werden in der Ausstellung Unterschiede und Gemeinsamkeiten der deutschen und brasilianischen Produktpalette aufgezeigt. Ergänzt wird die Sonderschau mit den Modellen Brasilia und Karmann-Ghia TC, die in den Glasvitrinen vor dem ZeitHaus ausgestellt sind.
Das Kino im ZeitHaus zeigt begleitend zur Ausstellung kurze Volkswagen-Werbefilme der letzten 60 Jahre. Der „Fusca“ etwa wird in einem Spot geröntgt und durchleuchtet bis in einem Untersuchungsraum schließlich seine unverwüstliche Natur festgestellt wird. Der „Kombi“, in Deutschland nur „Bulli“ genannt, präsentiert sich in einem anderen Einspieler so stark, dass er es mit neun bekannten Show-Ringern der 1960er Jahre aufnehmen kann.
Die Ausstellung 60 Jahre Volkswagen do Brasil ist bis einschließlich Januar 2014 im ZeitHaus der Autostadt zu sehen.
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Über die Autostadt in Wolfsburg – Die weltweit führende Automobildestination Als Kommunikationsplattform des Volkswagen Konzerns macht die Autostadt in Wolfsburg unter dem Motto „Menschen, Autos und was sie bewegt“ die Werte des Konzerns und das Thema Mobilität in all seinen Facetten erlebbar. Über 27 Millionen Gäste haben den Themenpark und außerschulischen Lernort seit der Eröffnung im Jahr 2000 besucht, der damit zu den beliebtesten touristischen Destinationen in Deutschland gehört. Zudem ist
die Autostadt das weltweit größte automobile Auslieferungszentrum und beherbergt mit dem ZeitHaus das besucherstärkste Automobilmuseum der Welt. Mit einer Vielzahl kultureller Veranstaltungen, wie den jährlich stattfindenden Movimentos Festwochen, ist die Autostadt überdies ein internationaler Treffpunkt für kulturell Interessierte."

"SCHMUCKSTÜCKE GANZ NAH: AUTOMOBILE KLASSIKER IM ZEITHAUS DER AUTOSTADT ERLEBEN
Das ZeitHaus der Autostadt ermöglicht seinen Besuchern eine spannende Reise in die mehr als 125-jährige Geschichte der Individual-Motorisierung. Auf vier Etagen werden rund 100 Zeitzeugen der Automobilität gezeigt – original erhalten, glanzvoll restauriert oder
authentisch rekonstruiert. Sonderausstellungen inszenieren immer wieder neue und spannende Themen aus der langjährigen Beziehung von Mensch und Automobil, fokussieren den Blick der Betrachter auf Überraschendes, Hintergründiges, Liebenswertes, oft auch Kritisches.
Dabei setzt sich das ZeitHaus nicht nur mit Produkten des Volkswagen Konzerns auseinander. Faszinosum des besucherstärksten Automobilmuseums der Welt ist vielmehr die markenübergreifende Sammlung von Meilensteinen der Automobilität – ungeachtet ihrer Herkunft, ohne Ansehen ihrer Schöpfer. Schließlich wurde der  automobile Fortschritt in vielen Werkstätten initiiert. Immer wieder verließen geniale Konstrukteure altbekannte Pfade und setzten sich neue Ziele. Das gilt nicht allein für automobile Techniken.
Meilensteine setzten in der Geschichte des Automobils auch Unternehmer, die neue Produktionsverfahren erdachten, Markt-Analysten, die mit neuen Produktkonzepten neue Käufergruppen fanden, oder Designer, die der Zukunft mit ihrer Linienführung weit voraus waren. Das ZeitHaus setzt die Geschichte des Automobils in Zusammenhänge und führt ihre Meilensteine unter einem Dach zusammen. Es ordnet neue Impulse zeitlich ein und erklärt deren Wirkung, stellt nicht nur zur Schau, sondern macht Beziehungen  deutlich – dies in einem einzigartigen Erlebnisraum der Automobilität. Die Inszenierung gliedert sich in zwei Teile: Der „Corpus“ greift in wechselnden Ausstellungen verschiedene Schwerpunkte der Automobilgeschichte auf. Die in der Zusammenführung von  zeitgenössischer Kunst und klassischer Automobilität entstandene Präsentationsform des in Wien lebenden Künstlers Peter Kogler ermöglicht eine neue Sicht auf die bemerkenswerte Sammlung. Große
Raumskulpturen gliedern die Ausstellung und treiben das Wahrnehmungsspiel der Formen untereinander weiter. Insbesondere diese Monumente mit ihren organischen Konturen wirken auf die im ZeitHaus gezeigten Meilensteine zurück und lassen diese ihrerseits wie
Skulpturen erscheinen. Parallel dazu präsentiert das „Rack“ Fahrzeug-Klassiker wie Schmuckstücke in einem gläsernen Setzkasten. Während andernorts automobile Schätze nur aus der Ferne bewundert werden können, bietet die Autostadt ihren Gästen das Erlebnis der Nähe. Keine
Absperrung verwehrt die genaue Betrachtung der historischen Schmuckstücke.
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Die Ausstellung im „Rack“ wechselt regelmäßig, da der Großteil der Exponate nach dem Motto „Wer nicht rastet, der nicht rostet“ regelmäßig seine Tauglichkeit unter Beweis stellt. Einsteigen und losfahren – im ZeitHaus der Autostadt ist das keine Theorie, sondern stets bewiesene Praxis. Daher können sich Oldtimer-Lieberhaber auf ganz besondere Momente mit den historischen Schätzen freuen: Ein großer Teil der Autostadt-Klassiker geht regelmäßig auf Tour, beweist dabei Automobilität, wie einst von ihren Schöpfern gewünscht. Die Fahrzeuge zeigen bei Veranstaltungen der Fachmagazine „auto motor und sport“, „Motor Klassik“ und „Auto Bild Klassik“ Flagge. Horch und Cadillac, Bentley und Chevrolet, Käfer und Golf finden Oldtimer-Liebhaber nicht nur im ZeitHaus, sie erleben sie beispielsweise bei der Silvretta-Rallye in den Alpen Österreichs oder der Sachsen Classic
auf dem Weg von Zwickau nach Dresden mit reizvollen Abstechern nach Tschechien in Aktion. Volkswagen Porsche, Karmann-Ghia und BMW aus dem ZeitHaus gehen ebenfalls bei der Rallye Hamburg-Berlin an den Start oder erstürmen anlässlich der Trentino-Rallye
des ADAC sogar italienische Dolomiten-Pässe.
Wolfsburg, November 2013"